Erzherzog Johann und das Schachspiel der Berg-und Hüttenleut:
Personen und Figuren der Handlung:
- Erzherzog Johann
- Anna Plochl, seine Frau
- die Hl. Barbara
- eine arme Witwe
- der Schwoaftrager
- der Hans Obermoar
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- Berg-und Hüttenleute
- Bürger von Vordernberg
- der Wassermann
- Triestiner Schiffskaufleute
- ein ungarischer Bote
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Die 32 Schachfiguren, dargestellt von SchülerInnen des Alten Gymnasiums
Beschreibung:
In 14 Szenen wird auf dem überbauten Bergmanns-Brunnen von professionellen Schauspielern dargestellt, wie Erzherzog Johann durch seine Tätigkeit Grundlagen für das wirtschaftliche
Wohlergehen der oberen Steiermark geschaffen hat: Gründung einer Montan-Lehranstalt in Vordernberg, deren Verwandlung in eine Montanistische Hochschule in Leoben, Reorganisation der
Erz-Abbautätigkeit am Erzberg und des Eisenwesens in Vordernberg, soziale Taten wie die Gründung einer Bruderlade, etc. Es wird auf die Entstehung eines völlig neuen
Wirtschaftszweiges - der modernen Forstwirtschaft - im Zusammenhang mit dem Ende der Köhlerei und dem Beginn des Kohlebergbaus hingewiesen und auf die Herausforderungen, die dem steirischen
Eisenwesen durch das industrialisierte England erwuchsen, und die Antworten darauf. Tratidionelle Themen wie die Wassermann-Sage, der historische Ledersprung oder der Bergsegen der Hl. Barbara
finden - von entsprechender Musik untermalt - ebenfalls ihren Platz im Spiel.
Vor dem Brunnen spielen die beiden Parteien: Bergleute bzw. Hüttenleute, auf dem Schachbrett um den Sieg. Das Spiel wendet sich je nach den in den 14 Szenen dargestellten Ereignissen, die
einmal den Bergbau und dann das Hüttenwesen in den Vorteil rücken. Der Erzherzog und zwei Figuren aus dem Hüttenberger Reiftanz (der lebendige und spassige Schwoaftrager und der
plumpe und eher einfältige Hans Obermoar) leiten und kommentieren das Geschehen. So kommt es zu tiefgründigen Aussagen des Erzherzogs, aber auch zu witzigen und originellen Einfällen
der beiden Harlekine, die das Spiel dramatisch und spannend gestalten.
Der Ausgang des Schachspiels bleibt bis zum Schluss offen, zum Ende folgt - vor den Schlussworten des Erzherzogs - die Präsentation hochmoderner Industrieanlagen, um zu zeigen, wie Zukunft auf
gelebter Tradition aubauen kann